DJK Radsport News
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Am
01.05.2012 startete der Radmarathon-Cup
Deutschland in Ochtendung. Auftakt zu einer Serie von 16
ausgewählten Radmarathons
Endlich
war es soweit – am 1. Mai startete der Radmarathon Cup Deutschland mit seinen
16
Veranstaltungen
in die dritte Saison. Ausrichtender Verein der Eröffnungsveranstaltung war
wie
in den vergangenen Jahren die DJK Ochtendung.
Am
Vorabend bei der Nudelparty saßen schon einige Serienfahrer bei herrlichem
Wetter
zusammen
und fachsimpelten noch einmal über die vergangene Saison. Um 4.30 Uhr am
nächsten
Morgen saßen die ersten Marathoniken am reichlich gedeckten Frühstückstisch
während
draußen Blitz, Donner und Regen nicht gerade eine tolle Stimmung aufkommen
ließen.
Doch der Wettergott hatte ein einsehen und drehte den Wasserhahn kurz vor der
Startzeit
wieder ab. Pünktlich um 6.00 Uhr schickte dann der Ausrichtende Verein die 280
Marathonteilnehmer
die aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Holland und Frankreich
angereist
waren auf die 218 Kilometer lange Strecke die über 2.600 Höhenmeter aufwies.
Dunkle
Wolken, ein kühler leichter Wind begleitete die Fahrer auf den ersten 50
Kilometern,
die
geprägt waren von einigen Unfällen. Ab der 2. Kontrollstelle, herrlich gelegen
vor der
Kulisse
vom Schloss Bürresheim hatte dann auch die Sonne ein einsehen und begleitete
die
Fahrer
auf der weiteren Strecke die sehr anspruchsvoll war. Entschädigt wurden die
Fahrer
durch
eine reizvolle Landschaft mit dem zarten grün der Natur und den gelben
Rapsfeldern
als
Farbtupfer. Die Eifelhöhen mit herrlichen Ausblicken, das Moseltal, der Hunsrück
und
gleich
5 romantische Bachtäler durch die man fuhr, zeigten sich von ihrer schönsten
Seite
und
sorgten für eine abwechslungsreiche Strecke.
Nach
etwas über sieben Stunden Fahrt, kamen die ersten Teilnehmer wieder ins Ziel.
Da bei
der
Serie keine Zeitnahme erfolgt da nach der StVO gefahren wird, sondern nur die
Leistung
zählt,
waren auch die Teilnehmer die erst spät im Ziel ankamen Sieger, denn auch sie
hatten
den
218 Kilometer langen Rundkurs bewältigt.
Alle
Marathonteilnehmer waren sich einig das die von der DJK Ochtendung angebotene
Veranstaltung
wie auch schon in den Vorjahren mit zu der best organisierten Veranstaltung
in
der Serie gehört. Grund genug für einige Teilnehmer sich gleich als neue
Serienfahrer
anzumelden.
Auf
den von der DJK Ochtendung angebotenen Begleitstrecken von 25 – 151 km waren
noch einmal fast 450 Radtourenfahrer am Start.
Hallo,
vielen Dank für den schönen und sehr gut organisierten 12. Josef Oster
Radmarathon. Wir sind 2013 auf jeden Fall wieder dabei.
Er hilft uns (hoffentlich), uns fit zu machen für Glocknerkönig,
Dreiländergiro, etc.
Gruß
Christian< br>Sabine
Team rocathlon
Dirmstein, 06.05.2012
Herzlichen Dank an Euch
ALLE
Es war eine tolle Veranstaltung mit bester Betreuung,
schöne Strecke und gutes Wetter.
Wie zwei Fahrer aus dem Norden kommen im kommenden
Jahr wohl verstärkt zurück.
Hgruß Detlef
Edewecht, 03.05.2012, 09:43:03

12. Josef-Oster-Radmarathon Mai-Tour über 218km

Zwei Fahrer aus dem Jedermann MILRAM Team Edewecht, Hermann Töpfer und
Detlef Rahrt traten kräftig in die Pedale. Es sollte eine abwechslungsreiche
Ausfahrt werden.
Ein kräftigen Gewitter in der frühen Morgenstunde lies uns erwachen und
wünschte uns schon mal auf seine Art eine gute Fahrt. Die nun mit ca. 200
Fahrern um 6:00 Uhr auf die Strecke zum Radmarathon 218Km, 2500 Höhenmeter,
sechs Kontrollen und gleichzeitig Verpflegungsstellen, drei Reifenpannen, ein Sturz von einem Mitfahrer, Aufstiege bis 14%, Abfahrten mit 66km/h, die Mosel und eine geschätzte Fahrzeit von 8 Stunden erwartete.
Der Beginn war dadurch nass, aber auch recht warm für die frühe Stunde. Die
ersten 20 Kilometer hatten gleich mal 300 Höhemeter, nun trennten sich die
Gruppe, in Gruppen, was auch ein Reis des Rennradfahrens ausmacht, dass man sich
messen kann, wenn man mag.
Unser Motto des Tages war, Nun wo es rauf geht, geht es auch mal wieder runter)
teilweise mit rasante Abfahrten, dann wieder kurze und lange Anstiege bis 14
Prozent in der Spitze. Wir Flachhasen sind aber immer auf dem Sattel geblieben
und haben uns norddeutsche wohl würdig vertreten, dazu wurde unser Outfit
freudig quittiert.
Ein kurzes Ausruhen war nur an den sehr gut organisierten Verpflegungsstellen
(ca. alle 33km) und an der Mosel mit Sonnenschein, Weinberge, Wassersport
möglich. Wobei hier unsere Truppe zu dieser Zeit aus 8 Fahrern die ca.45km mit
hohem Tempo Schnitt 40Km/h und zum Ende dieser Teilstrecke mit einerweitere
Reifenpanne abfuhren.
Da unsere Zeit nun eh, durch drei Unterbrechungen gegessen war, haben wir
zur letzen Abfahrt norddeutschen Pannendienst geleistet und sind locker,
trocken, kaputt und glücklich ins Ziel gerollt.
Eine wirkliche gelungene und empfehlenswerte Veranstaltung. Liebe Ausdauersportler
macht euch auf und kommt im kommenden Jahr mit, wir freuen uns.

01.05.2011
- Ochtendung 155 Km - 1.847 Höhenmeter
Anreise
mit Hindernissen
An manchen
Tagen würde man einfach besser im Bett bleiben. Das war die Erkenntnis, die ich
aus diesem Morgen des 01.05.2011 zog. Ich hatte es mir zur Aufgabe gemacht
die Räder im Auto bzw. auf dem Radträger zu verstauen, während Kirsten das Frühstück
vorbereitete. 5 Uhr ist nun wirklich nicht die Zeit zu der ich schon ganz wach
bin. Vorsorglich hatte ich den Tacho von Kirstens Rad abgenommen, in der guten
Absicht, dass dieser nicht auf dem Transport nach Ochtendung verloren ging. Den
Tacho hatte ich aufs Autodach gelegt und dort schließlich vergessen. Das
war dann natürlich einmal Kirstens Tacho gewesen, die das aber zu meiner
Verwunderung ganz gelassen hin nahm. Beunruhigend war dann schon eher das
Geklapper am Heck und das plötzliche Aufbäumen des Vorderrades. Das hätte böse
ins Auge gehen können und zum Glück waren wir noch auf der Landstraße
unterwegs. Ich hatte offensichtlich in der Dunkelheit vergessen einen
Befestigungsriemen richtig fest zu ziehen. Also wurde gestoppt und erstmal das
Rad notdürftig mit einer Plastiktüte am Radträger festgebunden, denn oh nein,
ich hatte keinen weiteren Befestigungsriemen dabei. Drei Räder im Auto zu
verstauen, war nun doch zeitaufwändiger als zuerst gedacht. Erneuter
Zeitverlust, wobei wir ohnehin schon viel zu spät von zu Hause weg kamen. Dann
grübelte ich darüber nach, ob ich auch wirklich alle Teile der zerlegten Räder
mit eingepackt hatte. Gott sei Dank bewahrheitete sich meine Vermutung nicht,
dass ich wohl irgendein Teil der Räder hatte liegen lassen.
Zum Glück war mein Kopf fest angewachsen, dass war definitv nicht mein Tag!
Prima, wir hatten durch die ganze Trödelei dann auch den Start zum Radmarathon
verpasst. Wir entschieden uns dann dafür anstatt des Radmarathons die 155
Kilometer-Strecke unter die Räder zu nehmen. Tochter Svenja, die auch mit von
der Partie war und uns zum erstenmal in Ihrem Leben zu einer richtigen
Radveranstaltung begleitete, beabsichtigte die 77 Kilometer-Strecke zu fahren
und war in heller Vorfreude darauf. Das Wetter versprach sonnig zu werden,
wenngleich wir bei einstelligen Temperaturen doch noch ganz schön in unseren
kurzen Radtrikots froren.
Freundliche
Helfer, traumhafte Strecke und 1a-Verpflegung
Wenigstens
waren die freundlichen Helfer an der Startkartenausgabe schon richtig wach und
nachdem wir unsere Trikots mit den Startnummern versehen hatten, ging es hinaus
auf die Strecke. Und die ausgewählte Strecke konnte sich wirklich sehen lassen.
Sie war anspruchsvoll zugleich, unglaublich interessant, da es so viel Schönes
am Wegesrand zu entdecken gab und führte größtenteils über verkehrsruhige
Straßen. Hier merkte man sofort, dass Profis am Werk waren, die eine Strecke
von Radfahrern für Radfahrer ausgesucht hatten. Der letzte Ärger vom Morgen
war vergessen, die Fahrt im Auf und Ab durch wunderschöne Landschaft mit
gelben, duftenden Rapsfeldern und herrlichen Ausblicken war unvergleichlich schön
und entspannend. Wenig bis gar kein Verkehr zur frühen Morgenstunde, so macht
Rad fahren Spaß. Ein kleines Missgeschick gab es dann doch noch, denn ich
rumpelte durch ein Schlagloch und oh weh, mein Halter vom GPS-Gerät brach und
flog im hohen Bogen vom Rad. Zum Glück blieb das teure GPS-Gerät unbeschädigt.
In serpentinenreicher Abfahrt auf einem Feldweg bremste uns dann noch ein
altersschwacher Feldhase aus. Zum Glück konnten wir rechtzeitig bremsen,
wenngleich uns diese Situation schon bestens bekannt war vom Transalp 2008 in
der Abfahrt vom Hahntennjoch. Im nächsten Anstieg fuhr zu unserer Verwunderung
unsere Tochter Svenja wieder an uns heran. Wenn wir auch am Berg (noch) stärker
sind als sie, so ist sie doch die bessere Abfahrerin auf Gefällstrecken. Wir
hoffen nur, dass sie sich dabei nicht einmal überschätzt und waren froh, dass
wir nicht sahen, wie Sie die Serpentinen-Straße hinunter rauschte. Die erste
Kontrolle war nach hügeliger Fahrt schnell erreicht und in rasanter Abfahrt
ging es nach ca. 40 Kilometern erstmals hinab zur Mosel durch Treis-Karden
hindurch, dann wechselten wir rasch auf die andere Moselseite und weiter ging
die Fahrt ins Flaumbachtal
hinein und vorbei an Kloster
Engelport. Ja, in dieser schönen Gegend würden sich auch die Engel wohlfühlen.
Nach einigen mehr oder weniger längeren Steigungen erreichten wir bei nunmehr
herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen die zweite Kontrollstelle bei
Kilometer 70. Die Verpflegung an den Kontrollen war wie bereits erwähnt einfach
traumhaft. Da gab es belegte Brötchen mit Wurst und Käse, diverse Riegel und
Kekse, alles was man sich nur denken kann an antialkoholischen Getränken - zu
viel, um alles aufzuzählen. Wohl gestärkt machten wir uns an den zweiten Teil
der Strecke. Kurz nach der zweiten Kontrolle überholte uns dann Alex, den wir
vom Brevet-Fahren in Wankum kennen. Unglaublich er kam bereits jetzt vom
Radmarathon zurück, grüßte uns freundlich und zog dann mit rasanten Tempo
seiner Wege. Wir waren am heutigen Tag auch konditionell nicht so gut drauf und
mussten uns immer wieder gegenseitig motivieren. Der starke Gegenwind kostete
zudem reichlich "Körner". Vielleicht hatten wir duch die gute
Verpflegung auch an Gewicht zugelegt, wer weiß. Nach weiteren ca. 25 Kilometern
und einer relativ langen Steigung ging es in zahlreichen Serpentinen nun endgültig
hinab zur Mosel,
wo wir in der Nähe von Bruttig
/ Fankel nach ca. 100 Kilometern die dritte Kontrolle erreichten. Die
freundlichen Helfer waren echt witzig drauf und machten Ihre Späßchen. Nach
erneuter, guter Stärkung ging es auf fast ebener Strecke an der Mosel entlang,
imposant die trutzige Burganlage
von Cochem und ein Erinnerungsfoto musste hier einfach sein.
Zwischenzeitlich hatte uns unsere Tochter eine SMS geschickt, dass Sie die 77
Kilometer geschafft hatte und darauf war sie natürlich zu Recht richtig stolz
und so happy. Von der Mosel ging es nun weg ins idyllische Schrumpfbachtal
mit seinen alten Mühlen - ein idealer Weg zum Radeln und Wandern. Nachdem wir
uns aus dem Moseltal den Berg hinauf gearbeitet hatten, erreichten wir außerhalb
von Metternich die vierte und letzte Kontrolle nach 138 Kilometern. Danach ging
es ohne wesentliche Steigungen zurück nach Ochtendung.
Auch hier war bestens für das leibliche Wohl gesorgt und wir ließen es uns
hier nochmal richtig gut gehen und freuten uns über einen doch schönen und
gelungenen Radel-Tag bei herrlichem Sonnenschein.
Fazit:
Eine einfach rundum gelungene Veranstaltung, ein Muss in unserem Terminkalender
auch nächstes Jahr und dann werden wir sicher auch einmal Gelegenheit haben,
die Marathon-Strecke zu testen - dann jedoch hoffentlich ohne Zwischenfälle vor
der Anreise ;-)
Autor: Frank Wolff
10. „ Josef Oster „ Radmarathon CUP Deutschland begeisterte die Teilnehmer
Ochtendung. Fünf-Täler-RTF und 10. „Josef Oster" Radmarathon CUP begeisterten 736 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Veranstalter der DjK Ochtendung Abteilung Radsport sind hochzufrieden. Am Maifeiertag starteten bei der größten Radsportveranstaltung im Rheinland insgesamt 736 Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Deutschland und sogar einige Fahrer aus BeNeLux. Bereits Freitagabend reisten einige Marathonis an und begannen in einer guten, lockeren Atmosphäre mit einer „Nudelparty" um sich für den morgigen Marathon zu stärken. Die Nacht verbrachte man in der Wernerseckhalle oder in Zelten und Wohnmobilen. Nach dem Frühstück am frühen Samstagmorgen begaben sich 293 Marathonis, um 6 Uhr auf die 218 km lange Marathonstrecke. Der RADMARATHON CUP Deutschland ist die Folgeserie zum Radtouren Super Cup. Mit 16 Veranstaltungen wurde eine flächendeckende Serie für die ganze Republik installiert. Die DjK Ochtendung hatte für Rheinland-Pfalz den Zuschlag erhalten. Der RADMARATHON-CUP ist eine eigenständige Veranstaltungsreihe des BDR und begeistert jährlich tausende Langstreckenfans. Neben der Marathonstrecke konnten sich die Trimmfahrer auf eine Strecke von 26 km begeben, für die RTF-Fahrer standen insgesamt vier unterschiedlich lange Strecken über 46 km, 77 km, 116 km und 155 km zur Verfügung. Auf der Trimm- und den RTF-Strecken gingen insgesamt 443 Teilnehmer, wetterbedingt etwas weniger als in den Vorjahren, an den Start.
Die drei teilnehmerstärksten Trimmfahrgemeinschaften:
1. Platz: Schützenverein Ochtendung,
2. Platz: Montagsradler,
3. Platz: Kirchenchor Ochtendung und Prinzengarde Ochtendung
Die teilnehmerstärkste Mannschaft beim Marathon:
RST Ochtendung
Die drei teilnehmerstärksten Vereinsmannschaften der RTF-Wertung:
1. Platz: RST Ochtendung,
2. Platz: RSF Brohltal,
3. Platz: RSC Buchholz,
4. Platz: Wildpferde Weibern
wurden durch den Vorsitzenden der DjK Ochtendung, Bernd Butter und die Abteilungsleiterin der Radsportabteilung, Michaela Wilbert mit einigen schönen Sachpreisen ausgezeichnet.

Im Anschluss an die absolvierten Strecken konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kaffee, Kuchen, kühlen Getränken und frisch Gegrilltem stärken. Von diesem Angebot machten auch einige Ochtendunger gebrauch, die selbst nicht mitgefahren sind, aber die gemütliche Atmosphäre bei dieser Veranstaltung zu schätzen wissen. Von vielen Fahrern und Fahrerinnen wurde die hervorragende Verpflegung und Betreuung an den Stationen hervorgehoben. Ein besonderes Lob gilt den mehr als 100 fleißigen Helfern rund um Josef Simon und Thomas Eich, die wieder für eine erfolgreiche Veranstaltung gesorgt haben.
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Josef Oster Radmarathonvon Michael Hokkeler
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